{"id":1546,"date":"2015-12-26T18:14:17","date_gmt":"2015-12-26T16:14:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hoke.ch\/wp\/?p=1546"},"modified":"2015-12-26T18:34:26","modified_gmt":"2015-12-26T16:34:26","slug":"von-wellington-nach-pucon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hoke.ch\/wp\/von-wellington-nach-pucon\/","title":{"rendered":"Von Wellington nach Puc\u00f3n"},"content":{"rendered":"<p>Die F\u00e4hren\u00fcberfahrt haben wir problemlos und kurzweilig \u00fcberstanden. Wir trafen ein nettes Schweizer Paar und konnten gegenseitig Reiseerfahrungen austauschen. In Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, besuchten wir das &#8222;Te Papa&#8220;. Das ist das interaktive Nationalmuseum der Kiwis. Es war sehr interessant. Die Kinder fanden vor allem die Tierabteilung sehr spannend. Zudem konnten wir in einem H\u00e4uschen eine Erdbebenerfahrung machen. Und nat\u00fcrlich war die Dreamworks Sonderausstellung ganz toll! Zudem haben wir in Wellington den Weihnachtseinkauf erledigt. Da das Christkind dieses Jahr nicht bis nach Chile fliegen mag, durften die Kinder sich ein Geschenk aussuchen. Sie fanden beide ein l\u00e4ssiges Lexikon.&nbsp;<\/p>\n<p>Von Wellington fuhren wir nach Taupo. Das Wetter war nach wie vor sehr durchzogen, deshalb konnten wir die pr\u00e4chtigen Vulkane auch nicht richtig sehen. Taupo liegt wundersch\u00f6n am See. Am Abend zeigte sich pl\u00f6tzlich noch die Sonne. \u00c4du und ich machten seit langem wieder einmal einen gemeinsamen Spaziergang. Wir genossen die tolle Abendstimmung. Die Kinder blieben f\u00fcr einmal lieber im Motel&#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gings bereits weiter. Nach einem kurzen Abstecher bei den Huka Falls (Wasserfall), machten wir einen l\u00e4ngeren Halt im Wai-o-tapu. Wir spazierten \u00fcber das geothermale Gebiet, bewunderten die verschiedenen Farben und gew\u00f6hnten uns langsam an die eher \u00fcbelriechenden D\u00fcfte! Unsere letzten beiden N\u00e4chte in Neuseeland verbrachten wir in Rotorua. Das Hotel war sehr kinderfreundlich, Spielsachen auf dem Gang und im Zimmer. Das fanden die Kinder ganz toll! Zudem wurde es wieder w\u00e4rmer und sonniger. Das Nachtessen konnten wir ebenfalls an der Sonne geniessen. Nat\u00fcrlich haben wir uns noch das Whakarewarewa angeschaut, ein Maori-Dorf, das wir mit einer F\u00fchrung erleben durften. Wir assen ein &#8222;Hangi&#8220; (Fleisch, Kartoffeln, Gem\u00fcse, Dessert), das in einem geothermalen Kochtopf gekocht wird. Wir sahen den Geysir, staunten \u00fcber die heissen Naturb\u00e4der und nat\u00fcrlich durfte der legend\u00e4re &#8222;Haka&#8220; (Kriegstanz, der die Maoris selber aufbaut und den Gegner einsch\u00fcchtert) nicht fehlen. Lenny w\u00e4re zwar im ersten Moment beim Anblick der k\u00e4mpferischen Maoris am liebsten verschwunden, war aber nachher total beeindruckt. Er liess sich sogar mit einem Maori fotografieren. Das Leben der Maoris hat bei den Kindern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Noch immer spielen sie mit ihren Stofftieren Szenen nach und das Zunge rausstrecken darf nat\u00fcrlich nicht fehlen!<\/p>\n<p>Und nun hiess es Abschied nehmen von Neuseeland. Wir h\u00e4tten es auch auf der Nordinsel noch l\u00e4nger ausgehalten. Aber unser n\u00e4chstes Abenteuer in S\u00fcdamerika wartet! Nachdem Lenny und \u00c4du nochmals beim Coiffeur waren und wir ein weiteres Paket nach Hause aufgegeben haben, fuhren wir nach Auckland an den Flughafen. Wir waren richtig fr\u00fch da ausnahmsweise und sahen dann, dass unser Flug auch noch 1 1\/2 Stunden Versp\u00e4tung hatte! Zum Gl\u00fcck, wie sich sp\u00e4ter herausstellte&#8230; Wir brauchten 75 Minuten, bis wir an die Reihe kamen, um unser Gep\u00e4ck aufzugeben. Und dann waren wir nicht mal im System! Letztendlich hat sich alles gekl\u00e4rt und wir hatten einen angenehmen Flug mit viel Platz nach Santiago.<\/p>\n<p>Von Santiago aus flogen wir noch nach Temuco. Dort k\u00e4mpften wir uns durch das Taxiangebot und liessen uns zum Hotel chauffieren. Endlich ging dann f\u00fcr uns ein sehr langer Tag zu Ende. Sind wir doch auf dem Papier zur gleichen Zeit in Chile angekommen, wie in Neuseeland abgeflogen (Datumsgrenze), aber in Wirklichkeit waren wir etwa einen Tag unterwegs! Demzufolge hat uns auch der Jetlag eingeholt&#8230;<\/p>\n<p>In Temuco haben wir in einer Hintergasse unser Mietauto \u00fcbernommen. Die Leute sind alle sehr nett, aber mit Englisch durften wir bis jetzt kaum rechnen. Zum Gl\u00fcck war ich noch im Spanisch-Kurs, so k\u00f6nnen wir uns wenigstens f\u00fcrs N\u00f6tigste verst\u00e4ndigen und uns etwas einfacher eingliedern. Nach einem ersten grossen Lebensmitteleinkauf sind wir zu unserer Weihnachtsunterkunft in Puc\u00f3n gefahren. Auf dem Gel\u00e4nde des Hotels &#8222;Salto del Carileufu&#8220; haben wir f\u00fcr eine Woche ein geniales Caba\u00f1a gemietet! Es ist 2-st\u00f6ckig, mit grossen Fensterfronten, mit Sitzplatz, mit Kamin, mit H\u00e4ngematten, mit gr\u00fcnem Umschwung&#8230; Die Aussicht ist fantastisch, wir lassen uns immer wieder verzaubern vom Vulkan Villarica. Hier haben wir wirklich ein kleines Paradies in der Natur gefunden. Wir f\u00fchlen uns alle so wohl, dass wir einfach die Zeit geniessen und die Seele baumeln lassen. Ja, und dann kam noch der Weihnachtstag. Wider Erwarten fanden wir einen kleinen Baum und schm\u00fcckten ihn (f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse sehr kitschig ;)). Die Kinder waren aber total gl\u00fccklich, dass wir jetzt doch auch richtig Weihnachten feiern k\u00f6nnen! Das B\u00e4umchen direkt vor der grossen Scheibe, Aussicht auf den verschneiten Vulkan, die Sonne im Gesicht und ein P\u00e4ckli f\u00fcr jedes Kind! Es waren f\u00fcr uns die friedlichsten und ruhigsten Weihnachtstage seit langem. Gefehlt zu unserem perfekten Gl\u00fcck haben nur unsere Liebsten zu Hause. Aber das holen wir dann nach&#8230;<\/p>\n<p>Jetzt sitze ich hier auf unserer Terrasse an der Sonne, schreibe diesen Bericht und bin einmal mehr dankbar f\u00fcr das Gl\u00fcck, dass wir diese Reise erleben d\u00fcrfen, dass wir alle gesund und wohlauf sind! Dass wir uneingeschr\u00e4nkt Familienzeit verbringen, so viele tolle Erfahrungen und Begegnungen machen und die Wunder der Natur sehen d\u00fcrfen! Und nat\u00fcrlich dass so viele Menchen an uns denken und wir immer wieder viele liebe Zeichen von zu Hause erhalten! In diesem Sinne w\u00fcnschen wir euch allen sonnige restliche Tage im alten Jahr und dann einen fantastischen Start ins 2016!!! Anstossen werden wir dann zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt mit euch&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die F\u00e4hren\u00fcberfahrt haben wir problemlos und kurzweilig \u00fcberstanden. Wir trafen ein nettes Schweizer Paar und konnten gegenseitig Reiseerfahrungen austauschen. In Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, besuchten wir das &#8222;Te Papa&#8220;. Das ist das interaktive Nationalmuseum der Kiwis. 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