Von Punta Arenas nach Costa Rica (Alajuela bis Tamarindo)

Von Punta Arenas nach Costa Rica (Alajuela bis Tamarindo)

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Nach einem sehr langen und anstrengenden Flug sind wir gut in Costa Rica angekommen. Wir übernachteten in Alajuela in einem herzigen Hotel mit einem schönen tropischen Garten und feinem Früchte-Zmorge. Genau richtig zum Starten. Von da aus besuchten wir die „Waterfall Gardens“, ein Park mit einheimischen Tieren und wunderschönen Wasserfällen. Zudem lernten wir, dass in dieser Gegend das Wetter am Morgen schön und warm ist und am Nachmittag regnerisch.

Von Alajuela aus ging es sehr kurvig und hügelig weiter. Am Strassenrand haben wir die ersten Nasenbären entdeckt. Nach einer Fahrt durch zahlreiche Ananas-, Bananen-, Kokosnuss- und Mangoplantagen erreichten wir La Fortuna. Das ist ein herziges Städtchen am Fusse des imposanten Vulkans Arenal. Als Erstes hatten wir aber andere Sorgen. Unsere reservierte Unterkunft war ausgebucht und der Besitzer wollte uns kurzerhand irgendwo im Ort unterbringen! Unterdessen war es auch sehr heiss und tropisch geworden und wir mussten mühsam diskutieren, um eine schlaue Unterkunft zu finden. Aber das Glück war auf unserer Seite und wir fanden eine tolle Hotelanlage mit einem wunderbaren Pool. Sicher viel besser als unsere ursprünglich gebuchte Unterkunft…  Es war ein bisschen wie im Paradies und die Kinder genossen den Pool in vollen Zügen! Am nächsten Tag mussten wir sehr früh raus, da wir eine Tour in den Regenwald mit Abstecher zu einem riesigen Wasserfall gebucht haben. Die Wanderung durch den Regenwald über 16 Brücken war sehr eindrücklich und der Guide konnte uns einige Tiere zeigen. Wir haben ein Faultier, Brüllaffen, eine Giftschlange, eine Vogelspinne und einen Basilisk gesehen. Nach einer Erfrischung mit feinen Wassermelonen und Ananas ging es weiter zum Wasserfall La Fortuna. Dort stiegen wir 520 Treppenstufen hinunter und standen vor dem wunderbaren Wasserfall. Die Kinder spielten zufrieden im Fluss bis uns ein richtig tropischer Regenguss auch noch von oben nässte! Jetzt hiess es wieder 520 Stufen aufwärts. Lenny machte zum Schluss ein Rennen mit unserem Guide…! Auf der Heimfahrt entdeckten wir noch zwei wunderschöne Tukane in einem Baum, fantastische Tiere! So ging eine unvergessliche Tour zu Ende und wir entspannten noch etwas am Pool. Rund um die Hotelanlage gab es viele farbige Vögel zu beobachten, sogar während dem Morgenessen. Hier hätten wir es gut noch länger ausgehalten, aber unser nächstes Ziel stand vor der Tür: Monteverde mit seinem Nebelwald.

Entlang dem Arenalsee ging es wieder sehr kurvig und löcherig weiter. Über die Strasse nach Monteverde haben wir viel gelesen, es schien die Schlimmste von ganz Costa Rica! Und sie war wirklich sehr holperig, löcherig und eng! Aber trotz allem fanden wir es noch in Ordnung. Aber da hatten wir den Rückweg noch nicht gesehen… Monteverde war in den Bergen und das Klima vollkommen anders. In der Nacht kühlte es stark ab, tagsüber war es angenehm warm. Auch hier mussten wir wieder früh raus, da wir eine Tour in den Nebelwald gebucht haben. Wir hatten schlussendlich eine private Führung und es war vor allem Vogelbeobachtung. Alle Gruppen waren ganz versessen auf den Göttervogel Quetzal. Deshalb gab es ein Gedränge mit Stativen und Fernrohren: Achtung, hier… Nein, da… Alle hier rüber…! Aber schlussendlich konnten wir den schönen, farbigen Vogel doch kurz durch das Fernrohr betrachten! Ansonsten haben wir viele Kolibris und einen grünen Tukan gesehen. Auch diese Tour hat uns ganz gut gefallen. Am Nachmittag haben wir dann noch eine Kaffeeplantage besucht, durften dort auch selbst gemachte Schoggi probieren und lernten etwas über Zuckerrohranbau. Sogar Ochsenkarren durften wir fahren. Das Ganze war sehr interaktiv, deshalb waren auch die Kinder ganz begeistert.

Und dann machten wir uns auf die ominöse „Abfahrt“ aus Monteverde. Die Strasse sei besser als die andere, versicherte uns unser Gastgeber. Es war ein etwas besserer Wanderweg mit vielen Felsen und Löcher… Wir waren echt froh, als wir heil unten waren. Anschliessend fuhren wir nach Tamarindo. Hier wohnen wir im Diria Beach Resort, haben ein Zimmer mit direkter Aussicht aufs Meer, haben den Strand und Pool direkt vor der Tür und lassen es uns gut gehen. Die Kinder spielen stundenlang im Sand und wir lassen nochmals die Seele baumeln und unser grosses Abenteuer revue passieren. Costa Rica hat uns mit seinem „Pura Vida“ angesteckt. Die Tierwelt ist fantastisch, im Hotelgarten turnen die Brüllaffen und Bunthörnchen auf den Bäumen und auch der eindrückliche Leguan zeigt sich jeden Tag in seiner vollen Grösse!

Es ist der perfekte Ort für den Abschluss unserer Reise. Die Ticos sind sehr zuvorkommend, wir fühlen uns wohl hier! Es sind nochmals unvergessliche Eindrücke, die wir in unserem Reiserucksack mitnehmen dürfen. Unser grosser Traum, unser Projekt „Weltreise“ neigt sich dem Ende entgegen. Es war eine unglaubliche, unvergessliche, traumhafte, intensive, anstrengende und sehr lehrreiche Zeit. Die Reise hat uns alle persönlich und als Familie gestärkt, uns unsere Grenzen aufgezeigt, unseren Horizont erweitert und uns eine offene Sicht auf die Zukunft gebracht! Wir werden diese Zeit nie vergessen und diesen kostbaren Schatz in unseren Herzen weitertragen!

Jetzt geniessen wir noch die letzten Tage und dann kommen wir liebend gern nach Hause. Auch das haben wir wieder mehr schätzen gelernt. Wir haben ein so tolles Zuhause, eine unglaublich liebe und grosse Familie, fantastische Nachbarn und Freunde, eine gefreute Arbeitsstelle, einfach alles, was wir brauchen! Ein dickes DANKE euch allen, wir freuen uns riesig auf euch und haben euch mega gern!

Pura vida y un grande beso!

Patrizia, Ädu, Noah und Lenny

One Response

  1. Giorgio
    |

    Hallo ihr Lieben, dann bleibt nur noch zu sagen geniesst in vollen Zügen die letzten Tage eurer Weltreise und kommt gut und gesung wieder nach Hause! Liebe Grüsse aus der Ostschweiz! 🙂

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